Ihr Kanzlei-Check

Frei nach dem Motto, dass "die Kinder des Schusters die schlechtesten Schuhe haben“, vergisst der Rechtsanwalt im Drang der Geschäfte nur zu gern, sich um sich selbst und die eigene Kanzlei zu kümmern.

Dabei sollten die Struktur der Kanzlei, die Arbeitsabläufe und das eingesetzte "Regelwerk“ hin und wieder auf Aktualität und Tauglichkeit überprüft und ggf. angepasst werden.

Wichtige Fragen, die dabei zu stellen sind, lauten:


  • Bin ich/sind wir kanzleitechnisch gut aufgestellt? Sollte die existierende Bürogemeinschaft nicht besser in eine GbR, die GbR vielleicht in eine PartG, PartG mbB oder GmbH umgewandelt werden? Macht es wirklich Sinn, die tatsächlich (nur) bestehende Bürogemeinschaft am Markt als Außen-Sozietät auftreten zu lassen?


  • Passt unser Gesellschaftsvertrag im Hinblick auf Mandats- und/oder Gewinnverteilung, individuelle Arbeitsbelastung etc. noch zu uns?


  • Gibt es unentdeckte Haftungsrisiken oder gar Haftungsfallen?


  • Entspricht die seit Jahren verwendete Vergütungsvereinbarung und/oder Haftungsbeschränkungsvereinbarung noch der aktuellen Gesetzeslage und/oder den Vorgaben der neueren Rechtsprechung?


  • Funktioniert die Kollisionskontrolle der Kanzlei zuverlässig? Setzt die Kontrolle früh genug ein? Wie werden telefonische Beratungsmandate erfasst? Wie wird sichergestellt, dass Parteien (z.B. Eheleute mit unterschiedlichen Nachnamen) richtig zugeordnet werden?


  • Bin ich/sind wir über aktuelle Entwicklungen im Berufsrecht (z.B. die Darlegungs- und Informationspflichten bei Inkassodienstleistungen nach § 43d BRAO oder die Neufassungen von § 2 BORA und § 3 Abs. 1 S. 2 BORA) informiert?


  • Ist der Werbeauftritt der Kanzlei noch "modern“? Macht er Gebrauch von neuen Erleichterungen (z.B. der Zulässigkeit einer Angabe von Erfolgs- und Umsatzzahlen nach § 6 Abs. 2 S. 1 BORA)? Berücksichtigt er Entwicklungen in der Rechtsprechung (z.B. die Entscheidungen des Wettbewerbs- und des Anwaltssenats des BGH zum "Spezialisten“)?


  • Gelingt es Fortbildungsverpflichtungen in den Kanzleialltag zu integrieren? Sind die neuen Möglichkeiten (etwa der Online-Fortbildung) bekannt?


  • Werden alle Chancen zur Kostenoptimierung genutzt?


  • Funktioniert die Unterstützung durch die nicht anwaltlichen Kanzleimitarbeiter? Ist etwa eine zügige und professionelle Anruf-Behandlung sichergestellt?


  • Sind alle Vorkehrungen getroffen, um Fristversäumnisse auszuschließen?



Bei der Diskussion und Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen rund um Ihre Berufsausübung und Kanzlei unterstützen wir Sie gerne.